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Einweihungsfeier

Einweihungsfeier

 Presseberichte des Neumarkter Tagblattes und der Neumarkter Nachrichten

Einweihung Martini-Schule Freystadt       https://www.youtube.com/watch?v=8H-b6piZxjA

FREYSTADT Mit einem großen Schulfest und vielen Ehrengästen wurde der Abschluss der Baumaßnahmen an der Martini-Schule gefeiert. Den kirchlichen Segen spendeten Stadtpfarrer Bartimäus Trabecki und Pfarrer Alexander Proksch für die evangelische Kirche.Zunächst dankte Bürgermeister der Bläserklasse und dem Schulchor für die musikalische Umrahmung der Feier. „Es ist ein besonderer Tag, auf den wir schon lange herbeigesehnt haben. Wenn ich heute von uns spreche, meine ich alle, die in irgendeiner Form an diesem Projekt mitgewirkt haben“. Als Gäste begrüßte er Staatsminister Albert Füracker, Regierungspräsident Walter Jonas, seine Bürgermeisterkollegen vom Mittelschulverbund aus Berngau, Mühlhausen und Sengenthal, amtierende und ehemalige Stadtratskollegen, die die Maßnahme beschlossen hatten, Vertreter der Planungsbüros und ausführenden Firmen, die Schulleitung um Christine Gottschalk und Konrektor Herbert Lauterbach mit dem Lehrerkollegium, Kinder und Eltern. Er sagte, vor 50 Jahren ist bei der Gebietsreform die Großgemeinde Freystadt entstanden. Das sei sicherlich ausschlaggebend gewesen für die Weiterentwicklung der Grund- und Hauptschule, jetzt Martini-Schule. Es waren keine einfachen Entscheidungen für den Stadtrat, blickte er auf die Anfänge der Vorbauphase zurück. Die Entscheidung zur Einhäusigkeit und damit die Aufgabe der Möninger Grundschule sei aus seiner Sicht die schwerste, aber die richtige Entscheidung zum Wohl unserer Kinder gewesen. Eine zweite bedeutende Entscheidung war es, eine Baumaßnahme auf den Weg zu bringen, die mit ursprünglich 21,4 Millionen Euro veranschlagt war, infolge Preissteigerungen am Bau und anderer Gründe jetzt 28 Millionen Euro kostet. Diese Summe werde den Haushalt der Stadt noch über einen längeren Zeitraum stark belasten. Ziel sei gewesen, einen Lernort zu schaffen, der zum einen architektonische Maßstäbe setzt, zum anderen Lebensraum für die Kinder sein kann.

Die Martini-Schule ist nun ein Ort, in den die jungen Menschen gerne gehen und der sie bestmöglich auf ihr weiteres Leben vorbereiten kann. „Eine Schule, die beeindruckend ist“, brachte es Finanzminister Albert Füracker auf den Punkt. Es sei eine große Aufgabe, diese Schule in diesen Zustand zu bringen. Zum Glück hat man so entschieden. Er sei von Anfang an bei der Maßnahme dabei gewesen und habe gemerkt, dass hier eine außerordentlich engagierte Schulleiterin am Werk ist. Bei laufender Baustelle den Schulbetrieb zu organisieren, sei sicher nicht im Rahmen der normalen Arbeitszeit möglich gewesen. Er lobte Freystadt, weil man hier bereit ist, Kinder aus der Ukraine zu betreuen und blickte zurück, seinerzeit hat Bürgermeister Gailler die Weichen gestellt für eine guten Schulstandort, Dorr und der Gemeinderat die Schule nun zukunftsfähig gemacht. Der Freistaat Bayern hat Zuschüsse beigesteuert, acht Millionen für die Baumaßnahme und drei Millionen für den Ausbau des Ganztagesunterrichts. Landrat Willibald Gailler, der einst selbst in diese Freystädter Schule gegangen ist, sagte: „Die Schule hat mich geprägt“. Die Schule sei im Oktober 1965 eingeweiht worden und galt damals als schönste Schule im Landkreis, hat Kinder aus den damals umliegenden Gemeinden aufgenommen. Der Landkreis und die Kommunen, die Schulen unterhalten, seien alle sehr investitionsfreudig. An Dorr: „Dieser finanzielle Kraftakt wird sich auszahlen“. „Diese Schulbaumaßnahme war eine attraktive und außergewöhnliche Aufgabe“, erklärte Geschäftsführer Rico Lehmeier vom Architekturbüro Berschneider+Berschneider. Der Bau trage die Handschrift von Johannes Berschneider, der den ersten Bauabschnitt noch selbst geplant habe. Die Schule sei ein Ort für Lehrer und Schüler geworden, an dem man sich wohlfühlt mit viel Tageslicht im barrierefreien Gebäude. „Für uns ist es eine große Freude. Nach vier Jahren Bauzeit haben wir diesen Augenblick herbeigesehnt“, betonten Rektorin Christine Gottschalk und Konrektor Herbert Lauterkorn. Es seien Räume entstanden, in denen man kreativ werden oder zur Ruhe kommen kann samt einem Pausenhof als Lebensraum, in den man gerne geht.

 Martini-Schule wurde feierlich eingeweiht 

„Wir freuen uns, dieses Haus nach vier Jahren Bauzeit einzuweihen – ein Haus, das in seiner Gesamtheit zukunftsweisend ist“, brachte es Rektorin Christine Gottschalk beim Festakt zur Einweihung der Martini-Schule auf den Punkt. Mit Konrektor Herbert Lauterkorn dankte sie allen, die die Generalsanierung mit Teilneubau auf den Weg gebracht und ausgeführt hatten. „Es wurden offene Schullandschaften geschaffen. Alles, was wir uns gewünscht haben, wurde berücksichtigt. Die Martini-Schule ist eine architektonische Meisterleistung“, betonte Lauterkorn. Zum Festakt hieß Bürgermeister Alexander Dorr neben Schülern, Eltern, Lehrern und Mitarbeitern der Schule zahlreiche Ehrengäste willkommen, darunter die am Bau beteiligten Firmen, Architekten und Planer, Stadträte, Kommunalpolitiker, Landrat Willibald Gailler und Finanzminister Albert Füracker. Den kirchlichen Segen sprachen Pater Bartimäus Trabecki OFM und Pfarrer Alexander Proksch. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von der Bläserklasse mit Dominik Landmann, dem Schulchor und allen Schülern beim großen Abschluss-Musikact. Dem Festakt schloss sich ein Schulfest an, bei dem die Schüler an den Spielestationen viel Spaß hatten und auch für das leibliche Wohl dank zahlreicher Helfer und dem Elternbeirat bestens gesorgt war.

„Vier Jahre Baustelle an oder in der Schule heißt auch, vier Jahre mit Lärm, Staub und Behinderungen im Schulalltag umzugehen“, stellte Dorr fest. „Eine Mammutaufgabe neben dem ganz normalen Wahnsinn ‚Schulalltag‘“ - und dazu in den letzten zweieinhalb Jahren Corona mit Wechsel- und Online-Unterricht. Eine Herausforderung für alle.“ Dank sagte Dorr allen, die an der Umsetzung des Projekts mitgearbeitet hatten. Insgesamt wurden für die Martini-Schule 50 einzelne Gewerke vergeben. „Es wäre gelogen, wenn man heute behaupten würde, alles wäre konfliktfrei oder ohne Meinungsverschiedenheiten abgelaufen.“ Erklärtes Ziel aber war stets, die bestmögliche Lösung zu finden. Als Sachaufwandsträger war die Stadt Bauherrin der Martini-Schule. Dank galt daher auch den Mitarbeitern im Rathaus und natürlich den beiden Hausmeistern der Schule Manfred Stöckl und Johann Struller für die unzähligen Sondereinsätze. 

Rückblickend betonte Dorr: „Es waren keine einfachen Entscheidungen für den Stadtrat: Die Entscheidung zur Einhäusigkeit und damit die Aufgabe des Grundschul-Filialgebäudes in Möning war aus meiner Sicht die schwerste – und aus meiner Überzeugung heraus die nach wie vor richtige.“ Ursprünglich mit 21,4 Millionen Euro kalkuliert stieg die Bausumme letztendlich auf jetzt 28 Millionen Euro an. Geschaffen wurde ein Lernort der architektonische Maßstäbe setzt und der Lebensraum für Schüler sein kann.“ Festredner Finanzminister Albert Füracker, ließ keinen Zweifel an der immensen Bedeutung der Schule für die Stadt.  „Kinder sollen sich in der Schule wohlfühlen können.“ Mit Sanierung und Teilneubau habe die Stadt mutige Entscheidungen getroffen. „Man hat nicht gejammert, sondern angepackt.“ Finanziell wurde das Projekt auch vom Freistaat unterstützt. „Elf Millionen Euro wurden hier eingesetzt – acht Millionen Euro für die Sanierung und 3,3 Millionen Euro für die Ganztagsbetreuung. Der richtige Einsatz von Steuergeldern.“ 

Landrat Willibald Gailler freute sich über die „sehr fortschrittliche Bildungseinrichtung“, die geschaffen wurde. „Der 1. Juli 2022 wird in die Geschichte der Stadt eingehen.“ Gailler erinnerte an die Einweihung der Schule im Oktober 1965. „Schon damals hieß es ‚die schönste Schule im Landkreis‘“. Die Schulleiter in Freystadt habe er auch während seiner Amtszeit als Bürgermeister immer fordernd erlebt. Die Martini-Schule sei heute ein fünf-Sterne-Haus. Dank gelte den Architekten, die eine optimale Bildungsstätte geschaffen hätten. „Sanierung und Erweiterung der Martini-Schule war eine sehr attraktive und außergewöhnliche Aufgabe“, so Rico Lehmeier im Namen der Arge Heid und Berschneider Architekten. „Das Projekt trägt die Handschrift von Johannes Berschneider.“ Mit seiner Begeisterung für Architektur habe dieser den Stadtrat und die Entscheidungsträger angesteckt. Der Bau bei laufendem Betrieb wurde zur logistischen Meisterleistung. Entstanden sei „ein stimmiges Gesamtensemble in neuem Glanz“. Die einheitliche Fassade vereine Alt und Neu. Zeitgemäße Lernkonzepte könnten nun flexibel umgesetzt werden. „Ohne die durchgehende Kooperation aller Beteiligten wäre das nicht möglich gewesen.“ Dank galt Projektleiter Robert Kaschke - „die zentrale Anlaufstelle für alle zu jeder Zeit.“

 

 

 

von Martini-Schule, Freystadt
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